Künstliche Intelligenz selbst programmieren
Künstliche Intelligenz selbst zu programmieren heißt, lernende Modelle nicht nur anzuwenden, sondern sie mit Python von der Datenvorbereitung bis zur Bewertung eigenständig zu bauen. Der Weg führt vom klassischen Machine Learning mit scikit-learn zu neuronalen Netzen in TensorFlow, also zu den beiden Verfahrensfamilien, aus denen KI-Modelle in der Datenanalyse überwiegend bestehen. Jeder Schritt wird in Code umgesetzt: Trainingsdaten aufbereiten, Modell definieren, trainieren, prüfen und verbessern.
Kompetenzziele
- Überwachtes und unüberwachtes Lernen sowie Arten von Lernalgorithmen auseinanderhalten
- Trainings- und Testdaten per SQL beziehen, bereinigen und mit pandas und NumPy aufbereiten
- Klassifikations- und Prognosemodelle mit scikit-learn programmieren und per Kreuzvalidierung absichern
- Neuronale Netze in TensorFlow mit passenden Schichten, Neuronen und Aktivierungsfunktionen aufbauen
- Den Gradientenabstieg als Optimierungsverfahren einsetzen und Überanpassung erkennen
- Genauigkeit und Fehlerrate messen und Modellergebnisse visualisieren
Themen und Zusammenhänge
Den Ausgangspunkt bilden Grundbegriffe des maschinellen Lernens: Merkmale und Zielgrößen, Training und Test sowie die Frage, wann ein Modell nur auswendig lernt, statt zu verallgemeinern. Mit Python, pandas und NumPy wird anschließend die Datenvorbereitung programmiert, denn jedes KI-Modell hängt an der Qualität seiner Trainingsdaten. Darauf baut das klassische Machine Learning auf: Mit scikit-learn entstehen erste Klassifikations- und Prognosemodelle, deren Verlässlichkeit auf unbekannten Daten überprüft wird. Der zweite Teil wendet sich dem Deep Learning zu, bei dem neuronale Netze schichtweise abstraktere Merkmale aus Daten gewinnen. In TensorFlow werden Netzarchitekturen definiert, Aktivierungsfunktionen wie ReLU und Sigmoid gewählt und das Training über Optimierungsverfahren gesteuert. KI programmieren lernen heißt dabei auch, Modellvarianten zu vergleichen und die Wahl so zu begründen, wie es die Modellentwicklung im Team verlangt. Am Ende steht ein selbst programmiertes Modell, dessen Ergebnisse mit Python-Visuals oder in Power BI aufbereitet werden.
Berufliche Perspektiven
Einsatzfelder liegen in Entwicklungsteams und Data-Science-Abteilungen, die KI-Modelle selbst entwickeln und trainieren:
- KI-Entwickler:in bzw. AI Engineer für eigene Lernmodelle
- Machine Learning Engineer für Modelltraining und Modellbewertung
- Deep Learning Engineer bzw. Entwickler:in neuronaler Netze
- Data Scientist mit Schwerpunkt Modellentwicklung
Allgemeine Informationen
- Labels
- KW44-2:neue Titel
Kategorie
- Kursart
Weiterbildungsangebot
- Systematik
- KI-Entwicklungen, KI-Anwendungen
- Keywords
- Künstliche Intelligenz programmieren
- Bildungsart
Fortbildung/Qualifizierung
- Schulart
Einrichtung der beruflichen Weiterbildung
Gesamtkosten
- Kosten
2.000 €
- Kosten Bemerkung
Die Kosten für den Kurs Künstliche Intelligenz selbst programmieren sind in Vollzeit und in Teilzeit identisch und beinhalten Schulungsunterlagen sowie Softwarelizenzen.
Abschluss & Zulassung
- Abschlussart
Internes Trägerzertifikat: Künstliche Intelligenz selbst programmieren von Lutz + Grub
- Abschlussbezeichnung
Künstliche Intelligenz selbst programmieren
- Anrechnung
keine Angabe
- Berechtigung
keine Angabe
- Zusatzqualifikationen
keine Angabe
- Prüfende Stelle
Eine interne Prüfungskommission ist für die Abnahme der Prüfung des Kurses Künstliche Intelligenz selbst programmieren zuständig.
Sonstiges
- Zugang
Die Teilnahme am Kurs Künstliche Intelligenz selbst programmieren erfordert lediglich Interesse am Themengebiet. Besondere Vorkenntnisse sind nicht notwendig.
- Zielgruppe
Künstliche Intelligenz als Berufsziel: Der Kurs Künstliche Intelligenz selbst programmieren richtet sich an alle Personen, die künftig in dem Bereich Künstliche Intelligenz arbeiten möchten.