Grundlagen Automatisierung

Automatisierung bedeutet, wiederkehrende Arbeitsschritte so festzulegen, dass sie nach einem Auslöser ohne manuelles Zutun ablaufen. Die Grundlagen reichen von der Aufnahme eines Prozesses über die Frage, welche Abschnitte sich überhaupt eignen, bis zur technischen Umsetzung mit einem Workflow-Werkzeug und mit Python-Skripten. Prozessmodell, Ablauflogik und Programmcode werden dabei als zusammenhängende Kette betrachtet.

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Kompetenzziele

  • Betriebliche Abläufe mit BPMN 2.0 modellieren und Übergaben sowie Wiederholungen darin markieren
  • Automatisierbare Teilprozesse nach Kriterien auswählen, Aufwand und Nutzen abwägen und Vorhaben priorisieren
  • Ereignis- und zeitgesteuerte Auslöser für einen Workflow in Power Automate festlegen
  • Aktionsketten mit Bedingungen, Schleifen und parallelen Zweigen aufbauen
  • Dateien und Datenstrukturen mit Python verarbeiten und relationale Datenbanken anbinden
  • Fehlerfälle abfangen, Ausführungen überwachen und den laufenden Betrieb dokumentiert übergeben

Themen und Zusammenhänge

Den Ausgangspunkt bildet die Prozessaufnahme: Ein Ablauf wird als BPMN-Modell beschrieben, damit sichtbar wird, wo sich Schritte doppeln und wo Arbeit von einer Stelle zur nächsten wandert. Aus diesem Modell folgt die Entscheidung, welche Abschnitte den Aufwand einer technischen Lösung rechtfertigen und in welcher Reihenfolge mehrere Vorhaben angegangen werden. Darauf baut die Ablauflogik auf, in der jede Aktion ihre Daten an die nächste weiterreicht und ganze Datenmengen in einem Lauf abgearbeitet werden. Dateiablagen, Listen und Kommunikationsdienste dienen als Quellen, Berechtigungen begrenzen den Zugriff. Wo ein grafisches Werkzeug an Grenzen stößt, übernimmt Skripting mit Python die Verarbeitung, ergänzt um Datenabfragen und -änderungen auf Basis eines eigenen Datenmodells. Den Abschluss bildet die Einbettung ins Prozessmanagement: Verantwortlichkeiten für laufenden Betrieb und spätere Änderungen werden geklärt, unterbrochene Läufe wieder aufgenommen und die Wirkung auf die Durchlaufzeiten gemessen.

Berufliche Perspektiven

Einsatzfelder liegen in Teams, die betriebliche Prozesse modellieren und in selbstständig ablaufende Lösungen überführen:

  • Prozessmanager:in bzw. Business Process Manager
  • Spezialist:in für Ablaufsteuerung bzw. Automation Specialist
  • Anwendungsentwickler:in mit Schwerpunkt Skripting
  • Mitarbeiter:in in der Prozessorganisation

Allgemeine Informationen

Labels
  • KW44-2:neue Titel

Kategorie

Kursart

Weiterbildungsangebot

Systematik
  • Prozessmanagement
Keywords
  • Automatisierung
  • Grundlagen Automatisierungstechnik
Bildungsart

Fortbildung/Qualifizierung

Schulart

Einrichtung der beruflichen Weiterbildung

Gesamtkosten

Kosten

2.000 €

Kosten Bemerkung

Die Kosten für den Kurs Grundlagen Automatisierung sind in Vollzeit und in Teilzeit identisch und beinhalten Schulungsunterlagen sowie Softwarelizenzen.

Abschluss & Zulassung

Abschlussart

Internes Trägerzertifikat: Grundlagen Automatisierung von Lutz + Grub

Abschlussbezeichnung

Grundlagen Automatisierung

Anrechnung

keine Angabe

Berechtigung

keine Angabe

Zusatzqualifikationen

keine Angabe

Prüfende Stelle

Eine interne Prüfungskommission ist für die Abnahme der Prüfung des Kurses Grundlagen Automatisierung zuständig.

Sonstiges

Zugang

Die Teilnahme am Kurs Grundlagen Automatisierung erfordert lediglich Interesse am Themengebiet. Besondere Vorkenntnisse sind nicht notwendig.

Zielgruppe

Prozessautomatisierung als Berufsziel: Der Kurs Grundlagen Automatisierung richtet sich an alle Personen, die künftig in dem Bereich Prozessautomatisierung arbeiten möchten.

LUTZ + GRUB ACADEMY GmbH
Am Sandfeld 9
76149 Karlsruhe