Moderation
Moderation bezeichnet die Steuerung von Besprechungen und Workshops, bei der eine Person den Prozess führt, ohne die inhaltliche Entscheidung zu übernehmen. Die Weiterbildung behandelt Rolle und Haltung dieser Aufgabe, die Planung eines Workshops von der Zielklärung bis zur Ergebnissicherung sowie Methoden der Visualisierung, Ideenfindung und Entscheidungsfindung in Gruppen. Ein eigener Schwerpunkt gilt der Arbeit in virtuellen Räumen mit digitalen Kollaborationswerkzeugen.
Kompetenzziele
- Die eigene Aufgabe als Prozessverantwortliche:r klären und von der Fachrolle abgrenzen
- Ein Workshopdesign mit Zielklärung, Ablaufplan und Zeitstruktur entwickeln
- Beiträge der Gruppe am Whiteboard, an der Pinnwand oder auf digitalen Flächen visualisieren
- Problemlösungs- und Kreativitätstechniken für die Ideenfindung einsetzen und Entscheidungen in der Gruppe herbeiführen
- Mit Störungen, Blockaden und gegensätzlichen Interessen in der Gruppe umgehen
- Virtuelle Workshops mit Kollaborationstools durchführen und Ergebnisse sichern
Themen und Zusammenhänge
Den Ausgangspunkt bildet die Klärung der eigenen Position: Wer moderiert, verantwortet den Weg der Gruppe zum Ergebnis, nicht das Ergebnis selbst, und braucht dafür eine Haltung, die alle Beteiligten einbezieht. Darauf baut das Workshopdesign auf – vom Auftrag über die Zielklärung, die Auswahl der Methoden und den Zeitplan bis zur Frage, wie Ergebnisse festgehalten und weitergegeben werden. Der dritte Teil ist der Methodenkoffer: Visualisierungstechniken, mit denen Beiträge sichtbar werden, Verfahren der Ideenfindung und Entscheidungsmethoden, die eine Gruppe von der Sammlung zur Auswahl bringen. Anschließend geht es um Situationen, in denen der Prozess ins Stocken gerät – Störungen, Blockaden oder unvereinbare Interessen – und um Interventionen, mit denen die Gruppe wieder arbeitsfähig wird. Ein eigener Strang überträgt das auf virtuelle Räume: welche digitalen Kollaborationswerkzeuge sich für Sammlung, Abstimmung und Dokumentation eignen und wie Beteiligung auch ohne gemeinsamen Raum entsteht. Moderieren lernen heißt hier, in Übungssequenzen selbst zu leiten und aus den Rückmeldungen der Gruppe die eigene Praxis weiterzuentwickeln.
Berufliche Perspektiven
Einsatzfelder ergeben sich überall dort, wo Gruppen zu Ergebnissen geführt werden:
- Moderator:in bzw. Facilitator von Workshops
- Projektleiter:in mit Verantwortung für Teamworkshops
- Teamleiter:in, die regelmäßig Besprechungen leitet
- Organisationsentwickler:in bzw. Change Manager:in
Allgemeine Informationen
- Labels
- KW44-1:neue Titel
Kategorie
- Kursart
Weiterbildungsangebot
- Systematik
- Vorträge, Moderation, Präsentation
- Keywords
- Moderation
- Innovationstechniken
- Moderationstraining
- Moderation Weiterbildung
- Moderation Lernen
- Bildungsart
Fortbildung/Qualifizierung
- Schulart
Einrichtung der beruflichen Weiterbildung
Gesamtkosten
- Kosten
2.000 €
- Kosten Bemerkung
Die Kosten für den Kurs Moderation sind in Vollzeit und in Teilzeit identisch und beinhalten Schulungsunterlagen sowie Softwarelizenzen.
Abschluss & Zulassung
- Abschlussart
Internes Trägerzertifikat: Moderation von Lutz + Grub
- Abschlussbezeichnung
Moderation
- Anrechnung
keine Angabe
- Berechtigung
keine Angabe
- Zusatzqualifikationen
keine Angabe
- Prüfende Stelle
Eine interne Prüfungskommission ist für die Abnahme der Prüfung des Kurses Moderation zuständig.
Sonstiges
- Zugang
Die Teilnahme am Kurs Moderation erfordert lediglich Interesse am Themengebiet. Besondere Vorkenntnisse sind nicht notwendig.
- Zielgruppe
Kommunikation als Berufsziel: Der Kurs Moderation richtet sich an alle Personen, die künftig in dem Bereich Kommunikation arbeiten möchten.